Eskisehir

Eskisehir bedeutet im Türkischen die „alte Stadt“. Dieser Name hat die alte Bezeichnung Dorylaion abgelöst.
Eskisehir mit seiner knappen halben Million Einwohner zählt zu den größten Sädten in Anatolien. Eskisehir ist die Hauptstadt der Region mit dem gleichen Namen.

Eskisehir war in der Geschichte wie fast alle größeren türkischen Städte heiß umkämpft, besonders weil der Fluss Porsuk die Stadt beinahe teilt.

Zu erreichen ist Eskisehir mit der weltbekannten Bagdadbahn. Die Touristen müssen in der Bahn allerdings vorher die Tunnelschleifen passieren.
In Eskisehir selbst werden die Touristen über hochmoderne Straßenbahnen staunen, die derzeit allerdings nur auf zwei Linien fahren und vor allem als Zubringer zu den Universitäten dienen.

Wirtschaftlich ist Eskisehir durch mehrere Universitäten interessant. Allein an der Osmangazi-Universität studieren über 70.000 Studenten.
Auch der Luftwaffenstützpunkt gibt vielen Menschen im militärischen und zivilen Bereich Lohn und Brot.

Besonderes Mitbringsel aus Eskisehir sind die Meerschaumpfeifen, die hier schon seit mehreren Jahrhundert geschnitzt und verkauft werden.
Dazu gibt es in der Stadt ein eigenes Museum, wo man viele über Kulturen und Traditionen der Pfeifenschnitzer erfahren kann.

Sehenswert sind auf jeden Fall die uralten Lehmhäuser mitten im Zentrum der Stadt, die von den Einheimischen „Odunpazari“ genannt werden.
Auch das Archäologische Museum und das Flugzeugmuseum in Eskisehir sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonders deutsche Urlauber werden dort ertaunt sehen, dass ein Deutscher bei der Planung der Route der Bagdadbahn beteiligt gewesen war.
Daneben zieht noch das TCDD-Eisenbahnmuseum Freunde der schienengebundenen Fortbewegung in seinen Bann.

Wer die Umgebung erkunden möchte, findet in Ballihisar ausgegrabene Teil der antiken Stadt Pessinus und in Cardak und Gümele Thermalquellen mit heilendem Wasser.

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