Aksehir Gölü

Der Aksehir Gölü mit seinen etwas mehr als 350 Quadratkilometern Wasserfläche liegt in Mittelanatolien und wird von den Provinzen Konya und Afyonkarahisar begrenzt.
Er wird malerisch eingerahmt vom Sultan Dagi und Emir Dagi. (Dagi steht im Türkischen für Berg).

Im Verhältnis zu den anderen türkischen Seen ist der Aksehir Gölü mit mehr als 170 Metern sehr tief. Er wird gespeist vom Süßwasser aus mehreren Bächen aus den Bergen, unter anderem im Frühjahr von Schmelzwasser des Sultan Dagi.
Er bietet zahlreichen Vogelarten wie Pelikanen, Möwen und Wildgänsen eine Heimat. Die Zahl der in der Umgebung lebenden Federtiere schwankt zwischen 60.000 und 80.000.

Obwohl der See von Süßwasserbächen und Niederschlägen gespeist wird, ist er auf Grund seiner großen Tiefe an einigen Stellen recht salzhaltig.
Das Volumen und der Wasserstand des Sees verändern sich im Laufe eines Jahres teilweise recht erheblich. Das ist vor allem der Fall, wenn im Sommer sehr viel Wasser für die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen entnommen wird.
Da der See seit der Installation dieser Regelungstechnik seine natürliche Verbindung zum Eber Gölü verloren hat, verstärkt sich dieser Effekt noch weiter.

In der Nähe des Sees liegt die gleichnamige Stadt Aksehir, die eine ganze Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat.
Mehrere Mausoleen laden die Besucher zu Besichtigungstouren ein. Die armenische Kirche und das Archäologische Museum bieten viele Relikte aus alter Zeit.

Die Sultanberge laden die Wanderer auf ausgedehnten Pfaden ein und wer sich danach entspannen und verwöhnen lassen möchte, ist im traditionellen türkischen Bad an der richtigen Adresse.

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