Ostpontisches Gebirge

Subtropische Teeplantagen, uralte Klöster und abenteuerlich steile Berge, die an der 4000 m-Marke kratzen: Das Ostpontische Gebirge im Nordosten der Türkei hat einiges zu bieten und taucht dennoch in herkömmlichen Reiseführern kaum auf. Besuchern dieser jahrtausendealten Kulturlandschaft kommt das nur gelegen: Fernab des Massentourismus können sie im Ostpontischen Gebirge unberührte Natur, traditionelle Bergdörfer und mystische Kulturschätze erwandern.

Alpine Gipfel am Schwarzen Meer

Auf einer Länge von 400 km erstreckt sich das Ostpontische Gebirge parallel zur türkischen Schwarzmeerküste. Kaçkar-Berge nennen die Türken dieses Küstengebirge, das zu den steilsten Gebirgslandschaften der Welt zählt. Schon 15 km vom Schwarzen Meer entfernt ragen die ersten Dreitausender auf. Das Klima ist subtropisch feucht-mild, die Wälder sind immergrün und die ausgedehnten Teeplantagen decken zwei Drittel des einheimischen Schwarzteebedarfs. Kulturelle Highlights sind die Thermalquellen in Ayder und das über 1000 Jahre alte christliche Kloster Sumela, im Altindere-Nationalpark spektakulär in den Fels gebaut.

Von Tagestour bis Eisklettern – Wandern im Ostpontischen Gebirge

Das Ostpontische Gebirge bietet Wanderrouten für ganz unterschiedliche Ansprüche: Familien können im Hevek-Tal leicht zu bewältigende Tageswanderungen unternehmen – auch zu Beginn und Ende der Saison, wenn die hohen Pässe schon wegen Schnee gesperrt sind. Höchste Erhebung des Ostpontischen Gebirges ist der Kaçkar Dağı mit 3932 m Gipfelhöhe. Die Gipfelerstürmung des Kaçkar Dağı ist der beliebteste Trek bei anspruchsvolleren Höhenwanderern. Daneben führen verschiedene 3- bis 6-tägige Trekkingtouren über die zentralen Höhenzüge. Einige der Treks bieten durchgehend Übernachtungsmöglichkeiten in Dorfpensionen, bei anderen muss ein Zelt mitgeführt werden. Trinkwasser ist in der wasserreichen Region allgegenwärtig. Die bekannte Trekking-Pionierin Kate Clow hat einen Wanderführer herausgegeben, der die verschiedenen Routen detailliert vorstellt.

Das Tor zum Trekking auf der Südseite des Gebirges stellt die Stadt Erzurum dar, den Einstieg zur Nordseite bietet Trabzon. Beide Städte werden von Istanbul und Ankara aus mit günstigen Flügen angeflogen. Ein günstiger Flug lässt sich z. B. bei www.billigflieger.de finden.

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