Die Weltkulturerbe-Stätten in der Türkei

Die einzigartige Kultur der Türkei wurde maßgeblich durch die Nähe der beiden Kontinente Europa und Asien geprägt. Gerade in der weltoffenen Stadt Istanbul ist dies dank der überragenden Kulturschätze zu spüren. Doch auch an anderen Orten der Türkei erzählen beeindruckende Denkmäler von der Geschichte dieses Landes. Mehrere von ihnen erhob die UNESCO-Kommission zu Welterbestätten, von denen an dieser Stelle einige besonders interessante vorgestellt werden.

Die Kulturschätze Istanbuls

Den Anfang machen die Welterbestätten der Bosporusmetropole, welche Neugierige während einer mehrtägigen Städtereise nach Istanbul eingehend erkunden können. Die weltberühmte Hagia Sophia etwa dominiert mit ihrer mächtigen Kuppel und ihren Minaretten die historische Altstadt Istanbuls und blickt zugleich auf eine eindrucksvolle Geschichte zurück. Noch in der Spätantike erbaut war sie zunächst die bedeutendste Kirche des Byzantinischen Reiches, eher sie im 16. Jahrhundert zu Hauptmoschee des Osmanischen Reiches avancierte. Heute dient sie als Museum und versetzt mit ihren prachtvollen Mosaiken nach wie vor ihre Besucher ins Staunen.

Am Goldenen Horn wartet derweil die prächtige Süleymaniye Moschee auf Ihren Besuch. Sie wurde im 16. Jahrhundert nach der Eroberung des Byzantinischen Reiches durch die Osmanen errichtet und steht heute wie kaum ein anderes Bauwerk für die außerordentliche Kunstfertigkeit der Osmanen. Weitere Kulturschätze in der Istanbuler Altstadt, die ebenfalls zum Welterbe der Menschheit zählen, sind die Sultan-Ahmet Moschee, der Topkapı Palast, die Chora Kirche sowie die Theodosianische Landmauer.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Aber auch in anderen, mal leicht, mal weniger leicht zugänglichen Regionen der Türkei erwarten Geschichtsliebhaber kulturelle Zeugnisse der ruhmreichen Vergangenheit dieses Landes. Nicht weit von Istanbul entfernt und an der Küste vom Schwarzen Meer gelegen heißt die Stadt Safranbolu ihre Gäste Willkommen. Sie ist bekannt für ihr imposantes Ensemble an Fachwerkhäusern, die im osmanischen Baustil errichtet wurden. In die Zeit der Antike entführen Sie derweil die archäologischen Fundstätten der antiken Städte Hierapolis, Troja, Xanthos sowie des Heiligtums Letoon, die vornehmlich an der Küste der Türkischen Ägäis liegen.

Für Kulturinteressierte, die das UNESCO Weltkulturerbe der Türkei erkunden wollen, lohnt sich schließlich auch ein Ausflug in den Ort Divriği, in welchem sich die Große Moschee und das architektonisch zugehörige Krankenhaus befinden, die Grabstätte auf dem Nemrut Berg im Taunusgebirge und natürlich Kappadokien samt dem Nationalpark Göreme.

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