Besonderheiten des Taurusgebirges

Es liegt geradezu in der Natur der Hochgebirge, dass es den Betrachter in seinen Bann zieht und in ihm den Reiz weckt, die verlockenden Höhen zu erklimmen und natürliche Ursprünglichkeit zu entdecken. Seit Beginn der Aufzeichnungen werden immer wieder Bergsteigerlebnisse in Biografien und internationaler Reiseliteratur ausführlich und zugleich lebendig beschrieben. Auch das Taurusgebirge bietet für Bergsteig- und Wanderbegeisterte nahezu ideale Voraussetzungen und ist somit sowohl eines der beliebtesten aber zugleich wohl auch eines der populärsten Trekkingziele der Türkei. Die Gebirgszüge des Taurus erstrecken sich insgesamt über eine Gesamtlänge von etwa 1000 Kilometer. In geschützten Lagen müssen Natur- und Trekkingfreunde auch noch im Sommer mit hohen schneebedeckten Berggipfeln rechnen. Die zum Mittelmeer ausgerichtete Steilküste ermöglicht einen nahezu einmaligen Ausblick auf die weiten dieses Gewässers. Das Taurusgebirge teilt sich während seines Verlaufes in drei Teile. Der Kilikische Taurus im Kaldidag ist mit einer Höhe von 3734 Meter der höchste Gebirgszug. Desweiteren setzt sich das Gebirge aus dem Lykischen -Taurus und dem Antitaurus zusammen. Nur selten werden die Gebirgszüge durch einzelne Pässe gequert. Bis auf die Täler und Becken ist das Taurusgebirge doch eher dünn besiedelt. Diese eher schwache Besiedlung macht jedoch auch den Reiz des Gebirges aus. Einheimische die noch im Taurusgebirge leben, locken mit traditioneller türkischer Herzlichkeit und ermöglichen dem Wanderer Einblicke in das ländliche Leben. So erwarten die Besucher dieses Hochgebirges imponierende Felsformationen, eiskalte Bergseen, einsame und traditionelle Dörfer, die eine echte Herausforderung für den Bergsteiger bedeuten. Das Daglari Gebirge bei Demirkazik ist der höchste Gebirgszug des Taurus und reicht bis zu einer Höhe von 3756 Meter. Das Daglari-Gebirge liegt etwa 100 km nördlich von Adana.

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