Sivas

Sivas ist mit etwas über 300.000 Einwohnern die Hauptstadt der türkischen Privinz Sivas inmitten von Anatolien.
Sivas hatte in seiner langen Geschichte mehrere Namen: Talavra, Karana, Diyapolis und Megalapolis.

Während bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts die Bevölkerung aus Kurden und einem großen Teil christlich orientierter Griechen und Türken bestand, sind bis zum heutigen Tage viele der Christen aus der Stadt abgewandert.

Spuren einer Besiedelung des heutigen Stadtgeländes, das das zweitgrößte der Türkei ist, reichen bis ins 7. Jahrtausend vor Christus zurück.
Sivas war wie viele andere türkische Städte hart umkämpft von Griechen, Römern und Mongolen.
Im 12. Jahrhundert wird Sivas eine der beiden Hauptstädte der Seldschuken, bis sie 1408 von den Osmanen zurück in ihr Reich geholt wird, wo sie bis zum ersten Weltkrieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts bleibt.

1993 geriet Sivas in die Schlagzeilen der Medien, als ein Anschlag auf das Madmak-Hotel verübt wurde, bei dem Menschen vieler Nationalitäten ums Leben kamen.
Noch heute wird dieser Tag mit Massendemonstrationen immer wieder in den Mittelpunkt des Tagesgeschehens gerückt.

Die zwei Jahrhunderte unter der Herrschaft der Seldschuken und die große Bedeutung der Stadt werden heute noch in zahlreichen Bauwerken deutlich.
Die Mavi Medrese, die Sifaiye Medresesi und die Cifte Minare Medresesi locken immer wieder geschichtshungrige Touristen an. Auch die Ruinen der Kirche des Heiligen Kreuzes, die unter anderem einen Thron beherbergt, sind einer der Touristenmagnete.

Zahlreiche Thermalbäder ziehen besonders die Wellnesstouristen in ihren Bann, die dort die türkische Gastfreundschaft genießen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun können.

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