Schwarzmeerküste

Das Schwarze Meer ist genauso türkisblau wie die Ägäis und das Mittelmeer. Kleine Trauminseln liegen an der 1200 km langen türkischen Küste. An dieser Küste ist der Tourismus erst ganz zaghaft vertreten. Der Sommer ist in diesem Gebiet zwar etwas kürzer, als in der Ägäis oder am Mittelmeer und Regenschauer überraschen auch hin und wieder.
Doch die Berghänge schimmern dagegen im schönsten grün. Die malerische Kulisse bilden die Fachwerkhäuser in dieser Region, die Bauten mit filigranen Holzarbeiten, hohen Fenstern, Erkern, Portalen und Gesimsen sind eine Augenweide. In dieser Region stehen die Vorratsspeicher luftig auf Stelzen und man sieht durch die Gatter den gelben Mais. Er dient unter anderem als Futter, aber in dieser Gegend ist es auch Tradition ein leckeres Brot aus Maismehl zu backen. Am Schwarzen Meer wird auch eine eigene Küche gepflegt, die Spezialität ist der Hamsi, das ist ein silberner Fisch der die Größe einer Sardine hat. Die Fangmonate vom Hamsi gehen vom November bis Februar, in dieser Zeit kommt er in unterschiedlichen Variationen auf den Tisch. Die meisten Bewohner aus dieser Gegend gehören zu den Lazen , womöglich einer Minderheit, die aus dem Kaukasus stammt. Die Trachten und ihre Musik sowie die Tänze sind ein Erlebnis. Die Haupteinnahmequelle in diesem Gebiet besteht aus der Vermarktung von Haselnüssen. Die Türkei ist für Europa der wichtigste Lieferant von Haselnüssen. Sogar ein Haselnussfestival mit viel Folklore findet zwischen dem 19. und 22. September statt. In Rize sind riesige Teeplantagen angebaut, die die Türkei mit ihrem geliebten Tee versorgen.

Auch in der Bergregion der Schwarzmeerküste gibt es Ferienorte mit hervorragenden Sandstränden. Leider sind sie nicht so bekannt, wie die Orte am Mittelmeer, aber trotzdem sehr zu empfehlen. Die bekanntesten Orte in dieser Region sind Sile, Kilyos, und Ordu und natürlich Giresun nicht zu vergessen. Kilyos ist ein kleiner romantische und ruhiger Badeort, die Unterkünfte sind dort zum größten Teil ziemlich einfach, aber sehr schön. Die Stadt ist nicht weit vom Bosporus und dem am Schwarzen Meer entfernt. Kilyos bietet sehr schöne und gute Bademöglichkeiten an. Für die Istanbuler Bevölkerung wurde dieser Ausflugsort erst in den letzten Jahren ziemlich interessant. Etwa 50 km von Istanbul entfernt liegt der Ort Sile.
Die Siedlung wurde schon in der Steinzeit bewohnt. Das Wetter in diesem Gebiet ist ziemlich rau, man bemerkt es am Wind und den Wellen die durch die Gegend gepeitscht werden. Auch auf die Strömung des Schwarzen Meeres muss man achten, denn sie ist wahrlich nicht ungefährlich. Sehr schöne Feriensiedlungen wurden schon seit den 80ern Jahren hier gebaut. Weiße Sandstrände findet man nicht weit von Sile, die natürlich zum Baden einladen. Auch sehr empfehlenswert sind die Fischgerichte, die man auf den Booten der Fischer gleich probieren kann. Die Hauptstadt der Provinz ist Ordu, sie liegt in einer idyllischen kleinen Bucht und hat ca. 110.000 Einwohner. In dieser Gegend wächst ein sehr dichter Wald und der Berg Boztepe überragt die ganze Landschaft. Der Stadtkern von Ordu liegt an einem sehr langen Strandabschnitt an dem auch die Autobahn entlang führt. Die Städte Trabzone und Samsun sind durch die Autobahn gut zu erreichen.

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