Tarsus

Tarsus zählt etwas über 20.000 Einwohner und liegt in der Privinz Mersin ca. 16 Kilometer vom Meer entfernt.
Tarsus hatte einmal einen eigenen Hafen, der vom damals nur 2 Kilometer entfernt gelegenen Meer über den Fluss Kydnos erreichbar war. Heute ist der ehemalige Hafen eine Sandfläche.

Glaubt man der Behauptungen der Archäologen, muss man davon ausgehen, dass sich die ersten Siedler auf dem heutigen Stadtgelände bereits im 4. Jahrtausend vor der christlichen Zeitrechnung niederließen.
Nachdem Tarsus eine der wichtigsten Städte Kilikiens gewesen war, wurde sie um 1200 vor Christus völlig zerstört.
Anschließend ließen sich hier viele Griechen nieder, was so zumindest aus der Auswertung der zahlreichen Ausgrabungen ergibt.
Tarsus war vorübergehend die Hauptstadt von Assyrien und beherbergt das Grab von Kaiser Julian.

Tarsus trug durch die verschiedenen Herrscher, die sie im Laufe der Zeit wie so viele andere türkische Städte regierten, unterschiedliche Namen wie zum Beispiel Antiochia am Kydnos und Juliopolis in Gedenken an Gaius Iulius Cäsar.
So fiel sie vorübergehend in die Hände von Kreuzfahrern, ehe sie erst Teil von Armenien wurde und dann über die Mamelucken an die Osmanen zurück ging.

So beherbergt auch Tarsus eine Vielzahl von Kulturen, obwohl sich verschiedene Glaubensgruppen auf einen gemeinsamen Stadtgott Sandan einigen konnten und zu ihm beteten.
Auch die Architektur der Stadt trägt den Stempel der zahlreichen Herrscher und Einflüsse.

Tarsus bietet besonders geschichtsinteressierten Touristen und Freunden der türkischen Gastfreundschaft und einheimischen Gaumenfreunden eine echte Alternative. Wer baden möchte oder am Strand ausspannen, macht halt einen Tagesausflug.

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