Mersin

Mersin zählt mehr als eine halbe Million Einwohner und liegt auf gerade mal 100 Metern Höhe direkt am Mittelmeer.
Sie ist Hauptstadt der ehemaligen Provinz Icel, die heute ebenfalls Mersin heißt.

Mersin hat wie nahezu alle anderen türkischen Städte eine hart umkämpfte Vergangenheit und zeigt sich deshalb sehr multikulturell.
Einer der Überreste aus dieser Zeit ist eine hethitische Festung, die bereits eineinhalb Jahrtausende vor der christlichen Zeitrechnung errichtet wurde.

Mersin lebt von Fischereiwirtschaft, Textilindustrie und Nahrungsmittelproduktion.
Der Hafen lebt von der Erdölverschiffung und den zahlreichen Handelsschiffen, die einheimische Waren in aller Herren Länder bringen.
Mersin besitzt eine eigene Universität und eine Außenstelle der Universität von Ankara betreibt ozeanografische Forschungen.

Verkehrstechnisch ist Mersin sehr gut erschlossen. Eine der Zweiglinien der berühmten Bagdadbahn endet hier. Gut ausgebaute Straßen und ein moderner Hafen vervollständigen die Infrastruktur.
Moderne Bauten reichen bis an die feinen Sandstrände heran, die durchweg natürlich entstanden sind. Badefreunde und Freunde des Wassersports finden hier beste Bedingungen vor. Das saubere Wasser ist reich an Tierarten und für Hobbytaucher eine verlockende Angelegenheit.

Sehenswert ist auf jeden Fall Viransehir, die in der römischen Zeit errichtete Stadt, die vor knapp zweitausend Jahren von der Natur zerstört wurde. Heute sind nur noch Reste von Theater, Tempel und einigen sozialen Bauten erhalten.
Die Eski-Moschee ist genauso einen Besuch wert wie das römische Bad mit seinen zahlreichen Mosaiken.

Für die Touristen bietet Mersin ein breites Spektrum an Kultur und Geschichte sowie die Annehmlichkeiten eines Badeurlaubs in gemäßigtem Klima an.
Multikulturell ist auch das Angebot an kulinarischen Spezialitäten, das man unbedingt probieren sollte.

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