Konya

Die Einwohnerzahl der Stadt Konya, die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz ist, hat sich in den letzten 25 Jahren verdreifacht. Entstanden ist der heutige Name aus dem Ursprungsnamen Iconium, zwischendurch war zeitweise der Name Claudiconium in Gebrauch.

Konya fiel in seiner langen Geschichte wechselnden Herrschern in die Hände. In der Geschichte wird Ikonium auch im Zusammenhang mit Friedrich Barbarossas Kreuzügen genannt.

Konya ist ein bedeutendes Bildungszentrum der gesamten Türkei, was auf den Erfolgen der Selcuk-Universität beruht, die alles zum Thema Gesundheit, Sport, Sprachen sowie ein Konservatoriumsstudiengang anbietet und über mehr als ein Dutzend Forschungszentren verfügt, die für einen großen Teil der wissenschaftlichen Errungenschaften der Türkei verantwortlich zeichnen.
Eine elektrische Straßenbahn bringt (nicht nur) die Studenten von Wohnort zur Arbeitstelle und zurück.
Falls der eine oder andere Deutsche sich wundert, wieso ihm die Wagen so bekannt vorkommen – sie sind alle gebraucht von den Verkehrsbetrieben der Stadt Köln gekauft worden.

Architektonisch und kulturell zeigt sich Konya auch heute noch mit einer bunten Mischung.
Dazu gehören auch die tanzenden Derwische der Mevlevis, die sich Touristen, die in die Stadt kommen nicht entgehen lassen sollten.

Das Mausoleum von Mevlana Dschalad ad-Din Rumi beherbergt heute ein Museum und ist gleichzeitig Wallfahrtsort der Muslime aus der gesamten Mittelmeerraum.
Im Rahmen eines Tagesaufluges kann man die Ausgrabungsstätte von einer der ältesten entdeckten Siedlungen der Menschheit in Catalhöyük bewundern.

Ein ethnografisches Museum, das Atatürk-Museum, ein archäologisches Museum und der Kubudabad-Palast sind nur einige von unzähligen Stellen, wo historisch interessierte Touristen ausgiebig ihrem Hobby frönen können.

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