Kars

Die Garnisonsstadt Kars zählt ca. 90.000 Einwohner und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist im Nordwesten von Anatolien, knapp 50 Kilometer von der Grenze zu Armenien entfernt auf der Karte zu finden.

Auch Kars gehört zu den türkischen Städten, die im 14. Jahrhundert fast vollständig zerstört wurden, obwohl bereits im 12. Jahrhundert eine Zitadelle „Kars Kalesi“ zum Schutz der Stadt gebaut worden war.
Aber erst nach dieser Zerstörung war die Zitadelle so stark besetzt, dass sie den feindlichen Übergriffen ausreichend Abwehrkräfte entgegen setzen konnte. Einzige Ausnahme war der 1828 stattfindende Angriff von russischen Soldaten, bei dem mehr als 10.000 Türken gefangen genommen wurden und 1878 wo sich die Stadt wegen fehlender Lebensmittel nach einer monatelangen Belagerung ergeben musste.
Die Zitadelle ist recht gut erhalten und kann von den Touristen besichtigt werden.

Durch die wechselnden Herrscher und der Tatsache, dass über Jahrhundert die Händler zahlreicher Länder durch Kars zogen, bietet die Stadt heute ein wahres architektonisches Puzzle.

Sehenswert ist auch die „Kirche der Apostel“, auf die man von der Zitadelle herabschauen kann.

Kars ist heute östliche Endstation der Eisenbahnroute von Istanbul nach Gjumri in Armenien.
Nachdem die Grenze zwischen der Türkei und Armenien nach einen lokalen Konflikt geschlossen wurde, endet der Zug hier.

Die Stadt Kars ist auch auf dem Luftweg zu erreichen. Allerdings ist die nur ein regionaler Flughafen.

Für Touristen ist die Stadt wegen der schon beschriebenen architektonischen Mischung interessant und für diejenigen, die die Kultur und die Traditionen der Türken studieren und/oder genießen möchten.

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