Iskenderum

Iskenderum hat 300.000 Einwohner und ist eine Stadt in der türkischen Provinz Hatay.

Der Seehafen kann schon auf eine lange Tradition zurück schauen.
Von hier aus wird Baumwolle, Chromerz und Tabak in alle Herren Länder exportiert.
Auch die in dieser Region angepflanzten Zitrusfrüchte werden hier für den Export eingeschifft.
Gleichzeitig ist Iskenderum Verladehafen für Erdöl, weil es Endpunkt einer aus dem Irak heranführenden Ölpipeline ist.

Der Hafen von Iskenderum ist aber auch strategisch höchst interessant und wird deshalb von den US-Truppen sowohl für die Marine als auch für die Luftwaffe genutzt.

Iskenderum hat wie viele türkische Städte eine sehr wechselvolle Geschichte mir Herrschern aus verschiedenen Nationen hinter sich, was sich noch heute im bunten Bild der Bevölkerung zeigt.

Interessant ist, dass bei der verkehrstechnischen Erschließung von Iskenderum ein Berg entdeckt wurde, der inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Karl Sester war es, der auf seinen Reisen auf die Merkwürdigkeiten des Nemrut Dagi stieß.
Der auf dem Berg künstlich geschaffene Berg wurde für die ewige Ruhe von Mithradates Kallinikos und Antonius I. erbaut und diente gleichzeitig als Kultstätte für die Götter.
Die riesigen Steinkolosse ziehen auch heute noch Scharen von Touristen in ihren Bann.

Die Kultstätte liegt an einer Stelle, wo sich in alter Zeit zahlreiche Handelswege kreuzten, da hier der Euphrat sich leicht überqueren ließ.

Aus touristischer Sicht ist auch die Lage unmittelbar am Mittelmeer interessant, kann man doch so das Studieren alter Kulturen mit dem Badeurlaub wunderbar kombinieren.
Auch zahlreiche Ausflüge ins Mittelmeer kann man von Iskenderum aus machen.

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