Fethiye

Auch Fethiye trug in der Vergangenheit auf Grund der häufig wechselnden Herrscher verschiedene Namen. Errichtet wurde sie unter dem Namen Telmessos, hieß später Anastasiopolis und Megri. Die ersten Menschen siedelten an dieser Stelle schon drei Jahrtausende vor Beginn der christlichen Zeitrechnung.

Fethiye wurde Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von einem schweren Erdbeben heimgesucht, das den bis dahin gut erhaltenen historisch wertvollen Stadtkern fast vollständig zerstörte.

Fethiye zählt ca. 45.000 Einwohner und liegt im Südwesten der Türkei an der Mittelmeerküste. Sie hat kleinstädtischen Charakter, obwohl sie als Handelszentrum für das gesamte Umland dient.
Die Region Fethiye Türkei lebt von der Landwirtschaft, Kleinhandwerk, Verkehr, Handel und Tourismus.

Die Touristen schätzen vor allem den ca. 15 Kilometer vor den Toren der Stadt liegenden weißen Sandstrand Ölüdeniz, wo sich die Badelustigen und Sonnenhungrigen wohlig im Angsicht der türkisblauen Wellen ausstrecken können und die Freunde der verschiedenen Wassersportarten ihrem Hobby frönen können oder sich den knapp 2000 Meter hohen Baba Dagi aus der Nähe anschauen können.

Die Touristenunterkünfte bieten eine angenehme Mischung aus europäischem Standard und türkischer Gastfreundlichkeit. Freunde lukullischer Genüsse finden regionale Spezialitäten genauso auf den Speisekarten wie internationale Gerichte.

Fethiye ist sowohl auf dem Seewege als auch über den Landweg mit zahlreichen überregionalen Busverbindungen sehr gut zu erreichen. Die Saison erstreckt sich über zehn Monate.

Anschauen sollte man sich auf jeden Fall die lykischen Felsengräber mit dem Tempelgrab, die Moschee Eski Cami und das traditionelle türkische Badehaus. Auch die Reste der mit Hilfe Genuas erbauten Johanniterburg und das Ende des letzten Jahrtausends freigelegte hellenistische Theater ist einen Besuch wert.

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