Denizli

Denizli liegt ca. 350 Meter über dem Messerspiegel, hat etwas mehr als 400.000 Einwohner und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Denizli geht auf die Stadt Laodikeia am Lykos zurück, die ca. 6 Kilometer von heutigen Denizli entfernt an den Ufern des Flusses Lykos gegründet wurde.

Laodikeia war einstmals Gerichtszentrum und hatte auch wirtschaftlich große Bedeutung.
Nachdem es sich mühsam von den Verwüstungen durch zwei schwere Erdbeben erholt hatte, verlor es aber um 500 nach einem dritten, noch schlimmeren Erdbeben seine politische und wirtschaftliche Bedeutung.

Die Einheimischen leben vorwiegend von der Herstellung von Textilien aller Art.
Einige von ihnen stehen in Lohn und Brot beim Projekt „Geothermisches Fernwärme Projekt Denizli“, das dazu beitragen soll, eines der größten türkischen Probleme zu lösen, nämlich den ständig notwendigen Import von Energie. Hinzu kommt, dass der Bedarf in den letzten Jahren durch einen Entwicklungsschub bei der türkischen Industrie stark angestiegen ist.
Für Neugierige ist das etwas mehr als 30 Kilometer von der Stadt entfernte Kraftwerk in Kilzidere sicher einen Ausflug wert.

In der Nähe von Denizli liegen die ausgegrabenen Überreste von Hierapolis – ein wahrer Leckerbissen für alle historisch interessierten Touristen.
Das gilt auch für die Ausgrabungen von Kollossai, zu denen sich ein Tagesausflug wirklich lohnt.
Auch einen Tagesausflug zum so genannten „Baumwollschloss“ von Pamukkale sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Thermalquellen haben dort im Laufe der Zeit ein Wunderwerk der Natur entstehen lassen, das inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Interessant für große und kleine Touristen sollte auch das UFO-Museum von Denizli sein, um das sich merkwürdige Geschichten ranken.

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