Beysehir Gölü

Der Beysehir Gölü findet sich auf der Landkarte im Westen der Region Anatolien.

Er ist steht unter den türkischen Seen von der Größe her an dritter Stelle.
Über 650 Quadratkilometer bedecken die Wellen des fast perfekt rechteckigen Sees.
Im Verhältnis zu 45 Kilometern Länge und 25 Kilometern Breite ist er mit maximal 10 Metern Tiefe sehr flach zu nennen.

Er liegt auf etwa 1.000 Höhenmetern und ist von Bergen umgeben.
Historisch ist er aus Grundwasser und Niederschlägen gespeist worden, die sich in der Senke gesammelt haben. Auch heute wird er aus diesen Quellen gespeist.

Besonderheit sind zahlreiche Inseln, wie Külben, Mada, Kizdulesi und Akburun, um nur einige zu nennen. Die ungestörten Inseln bieten eine Heimat für zahlreiche Vogelarten, die dort ungestört brüten und leben können.

Wie alle flachen Seen mit Süßwasser bietet auch der Beysehir Gölü einen hervorragenden Lebensraum für zahlreiche Fischarten, die hier teils erhebliche Bestandszahlen ausweisen.
Flache Seen bieten besonders bei klarem Wasser ausreichend Licht bis auf den Grund, so dass Wasserpflanzen gute Bedingungen vorfinden und so ausreichend Nahrung für die Seebewohner vorhanden ist. Hinzu kommt bei einer Speisung durch Niederschlagswasser, dass auch die Wasserpflanzen gut mit Nährstoffen versorgt werden und so schneller und prächtiger wachsen als in tieferen und/oder fließenden Gewässern.

Der Beysehir Gölü wird für die Bewässerung der Konya-Ebene genutzt. Dazu sind in der Nähe des Ortes Beysehir Sperr- und Regelanlagen installiert, die den Wasserdurchfluss so steuern, dass für die Landwirtschaft das Wasser so zugeführt werden kann, wie die jeweiligen Bepflanzungen es gerade benötigen.

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