Manisa

Manisa ist eine Privinz mit 16 Landkreisen und liegt im mittleren Westen der Türkei.
Sie zählt zu so genannten Ägäisregion und hat eine Fläche von gerade mal 13.000 Quadratkilometern bei 1,3 Millionen Einwohnern.

Manisa gehörte im Altertum zum Königreich Lydien. Kroisos (oder auch Krösus) war ein mächtiger und vor allem reicher Herrscher. Seinen Reichtum erwarb er durch die Gewinnung von Gold aus dem Fluss Paktolos und durch Abgaben der zahlreichen Händler, die die das Land durchziehenden zahlreichen Handelsstraßen nutzten.

Das ist wohl einer der Gründe, aus denen man in dieser Region Goldmünzen fand, die bereits um 600 vor Christus hergestellt wurden und als eines der ersten Zahlungsmittel dieser Art in den Gebieten rund um das Mittelmeer gelten.

Lydien fiel erst in persische, dann vorübergehend in römische Hände, ehe es wieder die Osmanen in Besitz nehmen konnten.
Spuren dieser wechselhaften Geschichte finden sich wie in den meisten anderen türkischen Städten auch heute noch in Manisa in reicher Zahl.

Kurz nach Beginn der christlichen Zeitrechnung fiel Manisa, damals noch unter dem Namen Magnesia am Sipylos, in großen Teilen einem der zahlreichen schweren Erdbeben in der Region zum Opfer. Der römische Kaiser Tiberius war derjenige, der mit allen Mitteln dafür sorgte, dass Manisa wieder aufgebaut werden konnte.

Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Reste der Stadtmauer, die bereits von den Byzantinern errichtet wurde sowie Moscheen, die von Seldschuken und Osmanen erbaut wurden und deshalb recht verschiedene Architektur aufweisen.
Auch in den Sitten und Gebräuchen der Maniser Einheimischen finden sich noch Spuren der Einflüsse verschiedener Kulturen.

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