Cesme

Cesme verdankt seinen Namen, der von Brunnen abgeleitet ist, der Unmenge an Brunnen, die sich in der Stadt befinden. Cesme hat 35.000 Einwohner und liegt etwa 100 Kilometer westlich von Izmir an der Küste des Mittelmeers.

Im 18. Jahrhundert erlangte der Ort eine traurige Berühmtheit durch die Seeschlacht von Cesme, bei der sich russische und türkische Schiffe gegenüber standen und aus vollen Rohren aufeinander feuerten. Nachdem die Russen die letzten verbliebenen Schiffe der türkischen Flotte erfolgreich in Brand gesetzt hatten und nahezu zeitgleich die Seeschlacht von Large gewonnen hatten, übernahmen sie vorübergehend die volle Herrschaft über die Ägäis.

2005 geriet Cesme noch eimal sehr negativ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, als ein gezielter Anschlag auf ausländische Touristen zahlreiche Verletzte gefordert hat.
Kudistanische Extremisten wollten damit die Türkei der Einnahmen aus der erfolgreichen Tourismusbranche berauben und in der Welt ein Zeichen setzen, dass man doch „wegen der Unsicherheit von Reisen in die Türkei“ absehen sollte.

Die türkische Tourismusbranche hat jedoch sofort reagiert und die Kontrollen drastisch verschärft, damit sich die Urlauber auch nach diesem Anschlag in Cesme wohl und sicher fühlen.

Cesme verfügt über mehrere Strände, die Badelustigen und Sonnenhungrigen, aber auch den zahlreichen Wassersportfreunden sehr gute Bedingungen bieten.
Die Erreichbarkeit ist auf dem Landweg durch Autobahnanbindung als gut einzustufen.
Die zahlreichen Hotels bieten europäischen Standard und internationale Küche in Kombination mit traditionellen regionalen Spezialitäten an.
Viele Hotels und Clubanlagen beschäftigen seit dem Anschlag private Sicherheitsdienste, um erneute Übergriffe auf die Urlauber so weit dies möglich ist auszuschließen.

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