Streifzüge durch Ankara

Sowohl Elemente der Moderne als auch der Historik geben der Landeshauptstadt der Türkei Ankara ein Gesicht und charakterisieren so das Stadtbild. Die zum großen Teil durch den Islam, die Hauptreligion der Türkei, geprägte Silhouette der Stadt lockt jährlich immer mehr Touristen aus ganz Europa zu den Sehenswürdigkeiten und gilt auch bei den Türken als beliebter Wohnort. Neben zahlreichen historisch bedeutenden Plätzen locken eine Vielzahl von Restaurants, Cafés und Einkaufszentren in die breiten Boulevards der neuen Stadtzentren. Einige wenige traditionelle Handwerksbetriebe befinden sich ausschließlich noch im östlichen Teil der Stadt. Viele bekannte Reiseveranstalter bieten eine Besichtigung dieser Betriebe als Tagesausflug an. Neben Anitkabir, Atatürks Grabdenkmal, gehört vor allem der Fernsehturm Atakule seit dem Jahr 1989 zu den Wahrzeichen Ankaras. In dem 125 Meter hohen Turm befindet sich ein bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebtes Drehrestaurant. Atakule liegt vier Kilometer südlich des Kizilay – Platzes.
Die im nördlichen Teil der Stadt gelegene Zitadelle von Ankara befindet sich auf einen 978 Meter hohen Hügel und wurde einst von den Hethitern zur Militärgarnison umfunktioniert. Im Lauf der Jahre wurde der Bau von unterschiedlichen Völkern und Reichen genutzt. Doch hauptsächlich prägen Moscheen und Minarette das Bild Anakaras. Der Bau der Kocatepe-Moschee, die in der Türkei als Kocatepe Carni bekannt ist, erstreckt sich beginnend im Jahr 1967 über zwanzig Jahre. Das Aussehen des islamischen Gotteshauses prägen vier Minarette und eine große Kuppel. Der Baustil ist das Ebenbild einer klassischen osmanischen Moschee.
In den Jahren 1427 bis 1428 wurde zu Ehren des Dichters Haci Bayram-Veli die Hacibayram-Moschee errichtet.

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