Stadtbild von Ankara

Die Hauptstadt der Türkei vereint in sich sowohl zahlreiche Elemente der Moderne als auch der Historik und stellt somit auf der einen Seite für Touristen einen attraktiven Ausflugspunkt dar, als auch auf der anderen eine beliebte Wohngegend für die Einheimischen.
Verwinkelte, enge Gassen der geschichtsträchtigen und zugleich architektonisch traditionellen Altstadt winden sich um einen von der Zitadelle gekrönten Felskegel, der gleichzeitig als Aussichtspunkt der Stadt anzusehen ist. Die moderne Neustadt mit den neuen Zentren Kizilay und Kalaidere erstrecken sich südlich der Altstadt und des alten Stadtzentrums Ulus. Charakteristisch für Kizilay und Kavalidere sind hauptsächlich breite Boulevards mit Restaurants und Cafés, zahlreiche Regierungsgebäude und Botschaften. Aber auch moderne Wohnviertel geben diesem Stadtteil ein Gesicht. Neubausiedlungen entstehen somit vorrangig im westlichen Teil der Stadt, wo auch ein Großteil der Industrie angesiedelt ist. Hintergrund hierfür ist der stetig wachsende Bedarf an Wohnfläche. Anscheinend sind diese Anstrengungen jedoch noch nicht ausreichend, denn bis heute findet man in Ankara zahlreiche Marginalsiedlungen, die in der Türkei als gecekondu bezeichnet werden. Das umweltfreundliche Erdgas, welches schon lange in Deutschland als Heizmittel genutzt wird, löst auch in Ankara die klassische Braunkohle langsam ab. Seit Jahren genießt Ankara ein dauerhaftes Bevölkerungswachstum. Auf Grund der alten Busse, Autos und dem Fehlen einer umweltfreundlichen Alternative steigt im Gegenzug, als Negativpunkt anzusehen, aber auch die Luftverschmutzung der Stadt. So fungiert Ankara hauptsächlich im Geschäftstourismus und nicht im klassischen Erholungsreisemarkt. Zahlreiche Veranstalter bieten Ankara so als Tagesausflugsziel für ihre Kunden an. Die Silhouette der Landeshauptstadt ist vorrangig jedoch durch Minarette an Moscheen, den islamischen Gotteshäusern, geprägt.

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