Die Infrastruktur Ankaras

Wie in zahlreichen europäischen Städten ist die Qualität der Straßen auch in der Hauptstadt der Türkei eher unterschiedlich. Insbesondere in alten Stadtteilen zeugen die Straßen eher von schlechter Qualität, wie im alten Stadtkern Ulus. Im Gegensatz dazu werden die Straßen in den neuen Stadtkernen langsam aber sicher erneuert. So ist die achtspurige Ringautobahn O-20 hierfür ein recht gutes Beispiel. Gleichzeitig entlastet sie aber auch vorrangig den städtischen Verkehr. Wie in allen Großstädten ist das System der öffentlichen Verkehrsmittel, sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr sehr gut ausgebaut und wird dementsprechend durch Einheimische und Touristen genutzt. Wobei angemerkt werden muss dass Touristen ihr Augenmerk letztlich doch eher auf den Taxibetrieb legen. Weitgehend besteht der öffentliche Nahverkehr aus Bussen, so sind Busbahnhöfe in Ankara zahlreich vorhanden. Ein weiterer Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs stellt die U-Bahn Ankaras dar. Diese unterteilt sich in einen grün gehaltenen Part, den Ankaray und in den orange-rot gehaltenen Part Metro. Im Gegensatz zur Metro, die mit der Eisenbahntechnik in Kanada gleichzusetzen ist, ist die Technik der Ankaray exakt die gleiche wie in Deutschland. Dauerhaft wird an der Erweiterung der Linien gearbeitet. Neben großen international fungierenden Flughäfen verfügt die Stadt über mehrere Flugplätze die vom Militär genutzt werden. Die Bedeutung Ankaras führte in dem Zeitraum von 2004 bis Ende 2006 zur grundlegenden Erneuerung des Esenboga Airport, der sich im nordöstlichen teil der Stadt befindet. Im Rahmen dieser Erneuerung wurde dieser Flughafen durch eine Schnellstraße an die Ringautobahn angeschlossen. Derzeit befindet sich eine Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Istanbul im Bau, die im Jahr 2008 fertig gestellt werden soll.

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