Kocaeli

Die Provinz Kocaeli liegt im Nordwesten der Türkei und grenzt direkt an das Mittelmeer.
Knapp 1,5 Millionen Einwohner leben in dieser flächenmäßig zu den kleinen Verwaltungseinheiten gehörenden Region der Türkei.

Die Hauptstadt der Provinz Kocaeli ist das 200.000 Einwohner zählende und am Marmarameer liegende Izmit. Idyllisch von Bergen eingerahmt, bietet es vor allem den geschichtlich interessierten Touristen einige Novitäten.
Izmit hieß bei seiner Gründung Nikomedeia und wird geschichtlich im Zusammenhang mit dem Tod von Hannibal genannt.
Auch Konstantin der Große soll in einem Vorort von Izmit zu Tode gekommen sein.

Auch der Tod von britischen Seeleuten wird mit Izmit in einem Satz genannt, nachdem 1879 ein Kriegsschiff vor den Augen der Einheimischen in die Luft flog.

Die Hauptstadt wurde wie die gesamte Region bei einem schweren Erdbeben im Sommer des Jahres 1999 stark geschädigt. Viele Menschen kamen dabei ums Leben und Tausende verloren das Dach über dem Kopf. Dank internationaler Hilfen, allen vorweg die Europäische Union, konnte den Menschen geholfen und die Stadt wieder aufgebaut werden.

Dazu gehört auch das Av Köskü, das einstmals Sultan Abdülaziz als Jagdschloss diente und in dem heute ein Museum untergebracht ist. In dem zweistöckigen Barockbau finden sich seit Ende der sechziger Jahre Grabsteine aus verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte sowie Statuen und alte Schriften.

Das Kastell „Izmit Kalesi“ wurde zu Zeiten der römischen Herrschaft über Nikomeidia erbaut und lockt jährlich Tausende historisch interessierte Besucher an.
Der ebenfalls in dieser Zeit entstandene Nymphenbrunnen ist ein begehrtes Motiv für gelungene Urlaubsfotos.

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